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Gaspreisanpassungen oft zu hoch
veröffentlicht: 6.12.2011

Im Oktober hatten rund 200 Anbieter den Gaspreis angehoben. Zum Januar 2012 läuteten bislang 53 Unternehmen eine neue Preisrunde ein. Jetzt folgt auch der Berliner Gasversorger Gasag diesem Beispiel. 600.000 Kunden müssen sich zum 1. Februar auf deutlich höhere Bezugspreise einstellen. Für Gunnar Harms vom Bund der Energieverbraucher sind die Tarifänderungen zur Heizsaison regelmäßig ein Ärgernis. „Preissteigerungen pünktlich zum Winterhalbjahr treffen Verbraucher besonders hart, denn mit 80 Prozent liegt der größte Teil des Gasverbrauchs in dieser Jahreszeit“, erklärte der Gasmarkt-Experte gegenüber der Südwest-Presse.

Viele Gaspreisanpassungen fallen aus seiner Sicht zu hoch aus. Würden die reinen Beschaffungskosten berücksichtigt, dürften sich die Steigerungen nur im einstelligen Bereich bewegen. Bei Versorgen, die ihren Kunden zweistellige Preissprünge aufbürden, spricht der Profi von einer höchst fragwürdigen Einkaufspolitik. Denn den Unternehmen stünden immer mehr Beschaffungsquellen zur Verfügung. Damit spielt Gunnar Harms vor allem auf das Flüssiggas-Angebot an. Es macht den großen Gasimporteuren, die nach wie vor mit langfristigen und ölpreisgebunden Verträgen arbeiten, das Leben zunehmend schwer. Europa schwimme in einem See aus Flüssiggas – Liquefied Natural Gas (LNG) –, das sich durch relativ stabile Preise auszeichne, am Terminmarkt gehandelt werde und seit Jahren einen weltweiten Boom erlebe. Um nur zwei Zahlen zu nennen: Der Handel ist in den vergangenen Jahren um über 25 Prozent gestiegen und deckt neun Prozent des Erdgasverbrauchs.

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