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E.ON: Gasnachfrage steigt wieder
veröffentlicht: 5.07.2010
Die Wirtschaftskrise hat sich im vergangenen Jahr auch auf den Gasabsatz ausgewirkt. Zu spüren bekommen hat das unter anderem die E.ON Ruhrgas. Die Lage hat sich allerdings weitgehend entspannt und die Nachfrage steigt wieder, wie Ruhrgas-Chef Bernd Reutersberg am Donnerstag erklärte. Diese Entwicklung habe sich bereits im ersten Quartal abgezeichnet und hielt im zweiten Quartal dank einer größeren Nachfrage vonseiten der Industriekunden an. Mit einer Erholung des Marktes, an dem nach wie eine Überversorgung mit Gas besteht, rechnet E.ON Ruhrgas im Jahr 2013. Experten gehen davon aus, dass es bis 2015 dauern kann, ehe die Erholungsphase beginnt. Aktuell schaut sich der deutsche Konzern nach neuen Lieferanten um, zum Beispiel Russland und Norwegen. Statt um Mengen geht es bei diesen Gesprächen vornehmlich um Preise und Preissystematiken. Das hat einen guten Grund: Obwohl die Gaspreise im Zuge der Krise gefallen sind, muss E.ON Ruhrgas aufgrund langfristiger Verträge höhere Preise zahlen. Daran ändern auch Zugeständnisse, etwa von Gazprom, nur bedingt etwas.
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