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Leck sorgt für höheren Gaspreis
veröffentlicht: 30.06.2010
Das Troll-Feld vor der Küste Norwegens birgt nach Schätzung von Experten rund 40 Prozent aller Gasreserven der Region und gehört damit zu den wichtigsten Gas-Lieferanten Europas. Nachdem jetzt ein Leck unter einer der Bohrplattformen entdeckt wurde und die Produktion deshalb unterbrochen werden musste, zogen auch die Gaspreise an. In London stieg der Spot-Preis für Gas kurzzeitig um über zwölf Prozent. Denn gleich drei Bohrinseln stellten den Betrieb ein. Auf zwei weiteren wurden die Fördermengen zurückgefahren. Derzeit wird nach der Ursache für das Leck gesucht. Ein Termin, ab wann wieder normal weiter gearbeitet werden kann, steht laut Statoil nicht fest. Probleme gibt es derzeit nicht nur beim Gas, sondern auch beim Öl. Seit Mai kämpft das Unternehmen mit einem schwanken Druck. Wie Gisle Johanson, Sprecherin von Statoil, erklärte, sei der Druck immer noch instabil. Die Lage habe sich allerdings nicht verschlechtert. Die Gefahr einer Explosion, die bei Druckschwankungen drohen kann, wird jedenfalls als „sehr gering“ bezeichnet. Umweltschützer stufen den Vorfall ebenso wie die norwegische Behörde für Ölsicherheit als „ernst“ ein.
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