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Gaspipeline: GdF Suez wird Nord Stream-Partner
veröffentlicht: 23.06.2010
Mit dem französischen Gasversorger GdF Suez sind jetzt wie geplant insgesamt fünf Partner an der Ostsee-Pipeline Nord Stream beteiligt. Der Konzern übernahm jeweils 4,5 Prozent der Anteile der Gründungsmitglieder E.ON Ruhrgas und Wintershall. Die Vereinbarung diesbezüglich wurde am Wochenende in St. Petersburg unterzeichnet. Die genauen Details sollen innerhalb der kommenden Wochen geklärt werden. Sicher scheint zu sein, dass GdF Suez kein Vetorecht erhält. Genau daran waren die Verhandlungen über den Beitritt des Gasversorgers bisher gescheitert. Eine russische Nachrichtenagentur zitiert dazu einen Vertreter der E.ON Ruhrgas: „Länger als ein Jahr versuchten die Franzosen, Sonderbedingungen bei Verwaltungsfragen auszuhandeln. Wir haben ihnen aber gesagt, dass sie in ein Projekt einsteigen, wo schon alles festgelegt ist.“ Aufgrund des fünften Partners wird der Aktionärsausschuss von Nord Stream von zehn auf zwölf Personen aufgestockt, jeweils um einen Vertreter von Gazprom und GdF Suez. Insgesamt zeigt man sich recht zufrieden mit der aktuellen Entwicklung und dem Beitritt der Franzosen. Das Investitionsvolumen für die Gaspipeline beträgt rund 8,8 Milliarden Euro. Für die zweite Phase werden schätzungsweise 2,5 Milliarden Euro benötigt.
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