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Gasversorger vom Vorwurf des Preismissbrauchs befreit
veröffentlicht: 14.06.2010
Aufatmen bei einigen Gasversorgern in Nordrhein-Westfalen. Nachdem das Kartellamt des Landeswirtschaftsministeriums in der Zeit von Februar bis April 2010 die Tarife von insgesamt 144 Unternehmen anhand von Modellrechnungen überprüft hatte, stand gegen 19 Versorger der Vorwurf des möglichen Preismissbrauchs im Raum. Die Rechnungen fielen zehn Prozent höher aus als der Landesdurchschnitt. In Stadtlohn informierte der lokale Gasversorger SVS jetzt darüber, dass die Gaspreise nicht über, sondern unter dem Durchschnitt lägen. In der Pressemitteilung des Unternehmens wird vor allem das Verfahren der Kartellbehörde kritisierte: „Hier wurden nicht, wie von der Kartellbehörde vorgesehen, die günstigsten Tarife der SVS berücksichtigt.“ Zudem sei der Gaspreis zum 1. Juni gesenkt worden. Das Verfahren wurde jetzt eingestellt. Ähnlich verhält es sich in Erkrath. Hier haben die Behörden die Rabattierung bei Sonderverträgen übersehen und sind damit von falschen Vergleichszahlen ausgegangen. „Wir freuen uns, dass nach sachlicher Prüfung die Vorwürfe und Irritationen beseitigt sind. Noch mehr hätte uns gefreut, wenn die Sache im Vorfeld sorgfältig geprüft worden wäre“, so Geschäftsführer Gregor Jeken.
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