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Gaspreisbindung erweist sich in Dorsten als teures Schnäppchen
veröffentlicht: 9.06.2010
Wie schnell sich ein vermeintlich günstiger Vertrag als zu teuer erweisen kann, zeigt sich aktuell in Dorsten. Kunden, die im Jahr 2008 den Vertrag „RWE 2011“ mit Preisbindung unterschrieben und sich damit für drei Jahre festgelegt haben, zahlen inzwischen einen deutlich höheren Gaspreis als Kunden, die einen anderen Anbieter gewählt haben. Der Preis für Gas war seinerzeit garantiert worden und als „Schnäppchen“ aufgefasst worden, insbesondere im Hinblick auf mögliche Preissteigerungen. Allerdings entwickelte sich der Gaspreis in die entgegengesetzte Richtung, so dass andere Gasversorger jetzt deutlich günstiger liefern – bis zu 50 Prozent. Die Verbraucherberatungsstelle hat einen Gaspreisvergleich vorgenommen. Mit dem Vertrag aus dem Jahr 2008 müssen für 10.000 kWh pro Jahr 974,68 Euro gezahlt werden. Der günstigste Anbieter verlangt dafür 493,85 Euro. Selbst, wenn man den RWE-Grundtarif wählt, fährt man mit 715,19 Euro deutlich günstiger. Der Rat an die Kunden lautet daher: kündigen und den Gasversorger wechseln. Dafür hält die Verbraucherberatungsstelle ein fertiges Schreiben und weitere Informationen bereit. Wichtig ist nur, dass die Frist eingehalten und die Kündigung bis spätestens 30. Juni bei der RWE vorliegt.
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