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Umweltschutz wird bei der Gaspipeline Nord Stream großgeschrieben
veröffentlicht: 4.06.2010
Der Umweltschutz gehört zu den zentralen Anliegen bei der Planung und Vorbereitung der Gaspipeline Nord Stream, die 1.200 Kilometer über den Boden der Ostsee von Wyborg in Russland bis nach Greifswald verlaufen wird. 100 Millionen Euro flossen dazu in Umweltgutachten, erklärte der russische Vize-Premier Viktor Subkow im Rahmen eines Treffens der Regierungschefs der Ostseeanrainer – Dänemark, Estland, Finnland, Deutschland, Island, Lettland, Litauen, Norwegen, Polen, Russland und Schweden. „Für die Wahl der sichersten Trasse der Gaspipeline sind mehr als 40.000 Quadratkilometer Fläche untersucht worden“, betonte Subkow und erntete dafür die Anerkennung der Projektpartner. Im kommenden Jahr soll der erste Strang der Pipeline in Betrieb genommen werden. Die Jahreskapazität von Nord Stream beläuft sich in dieser Phase auf 27,5 Milliarden Kubikmeter Gas. Der zweite Strang steht für 2012 auf dem Plan. Das Gesamtvolumen wird dadurch auf 55 Milliarden Kubikmeter verdoppelt.
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