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Deutsche wechseln nur selten den Gasanbieter
veröffentlicht: 2.06.2010
EU-Energiekommissar Günther Oettinger setzt auf eine schnellere Liberalisierung in den Bereichen Strom und Gas – und zwar europaweit. Nur so könnten sich mehr Anbieter auf den Märkten etablieren und ein funktionierender Wettbewerb stattfinden. Der wiederum würde dafür sorgen, dass die steigenden Energiekosten ein wenig eingedämmt werden. Eine Garantie, dass es nicht doch zu Preissteigerungen bei Gas und Strom kommt, biete allerdings auch ein solcher Markt nicht. Derzeit warnt Oettinger eher vor steigenden Energiepreisen in beiden Bereichen. Abgesehen davon, dass die europaweite Liberalisierung der Märkte zu langsam voranschreitet, sieht der EU-Energiekommissar noch ein weiteres Problem: Die Verbraucher sind zu inaktiv. Bislang haben sich neuesten Studien zufolge weniger als 20 Prozent der Bundesbürger die Mühe gemacht und nach einem Gaspreis-Vergleich den Anbieter gewechselt. Dabei lohnt es sich durchaus, die Gaspreise zu vergleichen, um den Geldbeutel ein wenig zu entlasten.
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