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Gas sparen - mit unseren Energiespar-Tipps Heizkosten sparen  
 
Bei den heutigen Gaspreisen sollten Sie versuchen, den Verbrauch so gering wie möglich zu halten. Dazu geben wir Ihnen ein par Hinweise und Tipps, die Sie vielleicht auch direkt umsetzen können um so mehr Gas und damit bares Geld sparen. Zum Vergleich der Gasanbieter gelangen Sie über die Startseite.

Unsere Hinweise zum Einsparen von Heizkosten richten sich hauptsächlich an Bewohner bzw. Eigentümer einer Gasheizung.



1.) Heizung und Pumpe

Mieter mit zentraler Heizung können diesen Punkt getrost überspringen. Für Eigentümer einer Heizungsanlage geben wir folgende Tipps:

Brennwertkessel

Durch die Modernisierung alter Kessel können Sie am meisten sparen, im Schnitt ca. 20-40%. Gerade in alten Häusern finden sich noch solche alten Engergieverschwender. Rüsten Sie daher zu einer Heizungsanlage mit Brennwerttechnik auf, diese nutzt nämlich auch die Abwärme des Abgases und pustet diese nicht wie die alten Anlagen zum Schornstein heraus. Diese Anlagen haben sich recht schnell wieder amortisiert, da hier ein enormes Einsparpotenzial liegt. Prüfen Sie auch, ob evtl. eine andere Form der Wärmegewinnung für Sie rentabler ist. Mittlerweile sind Erdwärme, Solar und Holzpellets eine wirkliche Alternative. Fragen Sie daher einen unabhängigen Energieberater.

Lassen Sie sich deshalb Informationen zu Brennwertkessel von Ihrem örtlichen Installateur geben. Weitere Informationen zur Brennwerttechnik erhalten Sie bei Wikipedia » Infos

Dämmung

Eine gute Dämmung hilft Ihnen indirekt Gas und damit Geld zu sparen. Gerade alte Gebäude verlieren zu viel Wärme und sind damit energetisch gesehen nicht mehr tragbar. Mit einer Wärmebildkamera kann man den Wärmeverlust wunderbar demonstrieren. Abgesehen von dem Wärmeverlust entsteht an Wärmebrücken gern Schimmel. Trifft kalte und warme Luft aufeinander entsteht Kondenswasser, welches im Mauerwerk schlecht oder gar nicht entweichen kann. Diese feucht-warmen Stellen sind eine Einladung für Schimmel.

Eine neue Dämmung amortisiert sich recht schnell, auch sollten Sie nach Fördermöglichkeiten fragen. Eine Dämmung ist sinnvoll für: Fassade, Dach, Keller, angebauten Garagen etc.

Speicher

Auch sollten Sie alte Speicher überprüfen, diese neigen gern dazu den Keller zu heizen, anstatt das Warmwasser für die Heizung bereitzuhalten. Der beste Indikator für eine schlechte Leitungs- bzw. Speicherdämmung ist die Temperatur im Heizungsraum. Ist es dort mollig warm, so geht Geld in Form von Wärme flöten.

Umwälzpumpen

Umwälzpumpen haben den Vorteil, das Warmwasser ständig in der Leitung zirkuliert und Ihnen Heißwasser dann immer sofort an den Entnahmestellen zur Verfügung steht. Hier sollten Sie überlegen ob Sie auf diese Umwälzpumpe verzichten können, erstens verschwindet mit der Zeit die Wärme des Wassers durch die Leitung (auch eine sehr gut gedämmte Leitung hat keine 100%-ige Dämmwirkung) und zweitens verbraucht die Umwälzpumpe Strom. Alte Pumpen haben einen Verbrauch von 30 bis 80 Watt.

Bei ständig eingeschalteter Pumpe verursacht diese Umwälzpumpe Kosten in Höhe von ca. 60 Euro (30Watt, bei angenommenen 20ct./KWH). Eine 80 Watt Umwälzpumpe verbraucht dann schon stolze 140 Euro im Jahr. Wenn Sie nicht auf den Komfort einer Umwälzpumpe verzichten möchten, so nutzen Sie moderne Pumpen, diese haben einen Verbrauch von ca. 6 W. Zusätzlich empfiehlt sich eine Zeitschaltuhr, die die Umwälzpumpe nur zu den herkömmlichen Zeiten ansteuert, in der Nacht oder im Urlaub benötigen Sie diese nicht.

Viele Häuser haben bedingt durch die Leitungen eine kostenlose Umwälzung, nämlich dann wenn die Heißwasserleitungen fast gerade nach oben verlegt werden. Warmes Wasser steigt dann auf und kaltes nach unten. Dadurch entsteht eine natürliche Zirkulation, die eine Umwälzpumpe überflüssig macht. Probieren Sie es einfach aus, schalten Sie Ihre Warmwasser-Pumpe ab und prüfen Sie nach ca. 2-3 Stunden an welchen Entnahmestellen das Wasser schnell warm wird. Gefällt Ihnen diese "Einstellung" können Sie die Umwälzpumpe abschalten.

Heizungspumpen

Auch hier sollten Sie den Verbrauch messen und diese Pumpe ggf. mit einer modernen austauschen lassen. Da diese Pumpe von dem Kessel automatisch geschalten wird, ist in der Heizungspause auch kein Verbrauch. Fragen Sie einfach Ihren Monteur bei der nächsten Heizungswartung.

Reinigung und Wartung

Legen Sie unbedingt großen Wert auf die Reinigung und Wartung Ihrer Heizung. Rein rechtlich gesehen müssen Sie Ihre Anlage einmal im Jahr durch einen Fachmann prüfen lassen. Fragen Sie diesen nach Optimierungsmöglichkeiten. Auch der Schornsteinfeger gibt Ihnen indirekt Auskunft darüber, wie gut Ihre Heizung arbeitet. An Hand der Zusammensetzung der Abgase kann dieser Ihnen Hinweise geben was zu verbessern wäre. Nur eine optimal gewartete Heizungsanlage läuft auch energetisch normal.

Kesseleinstellungen

Jeder Heizungsanlage liegt ein kleines Handbuch bei, welches Ihnen Erläuterungen zu Einstellungen bereithält. Alle anderen Einstellungen sollte nur vom Fachmann vorgenommen werden. Reden Sie mit ihm bei der nächsten Wartung und fragen Sie danach, wie Sie noch mehr Gas sparen können.


2.) Lüften

Das Lüften hat den Vorteil dass frischer Sauerstoff in das Haus gelangt und damit alte verbrauchte Luft ausgetauscht wird. Lüften Sie deshalb in Stößen, das heißt kurz aber kräftig, am besten mit Durchzug. 5 Minuten reichen dabei meist aus. Sie müssen keine Angast haben, dass die Wohnung bzw. das Haus dadurch auskühlt. Kurz nach dem Beenden des Lüftens wird sich die Raumtemperatur wieder einstellen.

Durch angekippte Fenster entweicht die Wärme nach und nach, da können Sie theoretisch auch gleich Ihren Garten heizen. In nicht genutzten Zimmern sollten Sie die Fenster natürlich auch geschlossen halten, sonst nützt Ihnen die schönste Wärmedämmung nichts.


3.) Heizgewohnheiten

Die meisten Menschen fühlen sich bei ca. 20° wohl, ich persönlich mag es etwas kälter und bin mit 18° schon zufrieden. Bedenken Sie bei der Wahl der Temperatur immer eines: jedes Grad weniger spart ca. 5% an Heizkosten. Heizen Sie also im nächsten Winter mal mit 20° statt mit 22°.

Nutzen Sie in der Nacht die Nachtabsenkung, diese liegt bei ca. 10-12°. In der Regel ist Ihr Heizkessel bereits darauf schon optimiert und liefert nach 22 Uhr sowieso kein Warmwasser für die Heizung mehr.


4.) Heizkörper

Die Heizkörper sollten möglichst frei hängen können, damit die Luft besser zirkulieren kann. Bei Verkleidungen sollte auf großzügige Lüftungsschlitze geachtet werden.

Blubberts bei Ihnen? Dann ist Luft in der Heizung. Mit einem speziellen Schlüssel, den Sie in jedem Baumarkt für ein paar Cent erwerben können, sollten Sie die Heizkörper zweimal im Jahr entlüften. Einmal vor und einmal nach der Heizperiode. Die Luft im Heizkörper sorgt dafür, dass das Warmwasser nicht optimal an die Außenluft abgegeben werden kann.


5.) Anbieter wechseln

Den letzten Tipp kann man gar nicht oft wiederholen. Prüfen Sie auf der Startseite mit dem Vergleichsrechner, ob Sie auch an den Gaspreisen selber sparen können. Ein Wechsel lohnt sich eigentlich immer, scheuen Sie sich bitte nicht vor der Abwicklung - die ist einfacher als die Bestellung eines Telefonanschlusses. Informationen und Tipps zum Wechsel finden Sie auf unserer Seite: Gasanbieter wechseln

Wer sich über die Gaspreise ärgert und nicht zu einem anderen Gasanbieter wechselt, braucht sich dann auch nicht aufregen. Nur durch den Wechsel und den dadurch entstehenden Wettbewerb ändert sich etwas, niemals durch Beschimpfungen. Je mehr wechseln, desto mehr Schwung kommt in den Markt. Oder haben Sie vergessen, das der Gaspreis weiterhin steigen wird?


 

 


 

 

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